MKG Chirurgie
Schlafapnoe-Behandlung
Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine Funktionsstörung, bei dem während des Schlafes wiederholt Atemregulationsstörungen mit Hypopnoe und/oder Apnoe auftreten. Diese Atemaussetzer können zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen. Wir beraten Sie gerne, welche Behandlungsmöglichkeiten bei Ihnen möglich und/oder sinnvoll sind.
Bevor jedoch eine zielführende Behandlung begonnen werden kann, sollte die Schlafstörung richtig diagnostiziert werden. Dies geschieht häufig durch einen Schlafmediziner in einem Schlaflabor. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin DGSM (Link: www.dgsm.de)
Therapeutisch kommen neben der Änderung des Lebensstils (Gewichtsreduktion, Reduzierung/Verzicht auf Alkohol, Rauchen, etc.), verschiedene operative Maßnahmen in Frage (vollständige Auflistung auf Seiten der DGSM: Link: www.dgsm.de )
Schlafapnoe-Behandlung
Schienentherapie (Unterkieferprotrusionsschiene)
Liegt bei Ihnen ein Schlaf-Apnoe-Syndrom vor, dass auch im Schlaflabor bereits bestätigt wurde, dann kann (neben/nach der Überdruckbeatmung (CPAP-Maske) als weiterer Therapieversuch eine Unterkieferprotrusionsschiene hilfreich sein, die den Unterkiefer etwas nach vorne schiebt und so den oberen Luftraum erweitert. Die Kosten werden zu großen Teilen von den Krankenkassen übernommen. Diese Behandlung kann auch Hinweise geben, ob und wie eine Umstellungsosteotomie durchgeführt werden sollte/kann.
Zungenschrittmacher
Beim mittelgradigen Schlaf-Apnoe-Syndrom kann auch das Einsetzen eines Zungenschrittmachers sinnvoll sein. Bei nächtlichen Atemaussetzern wird der Zungennerv (N. Hypoglossus) durch den Schrittmacher stimuliert, so dass sich die Zungen nach vorne bewegt. Dadurch werden die oberen Atemwege (im Bereich des Zungengrundes) geöffnet.
Kieferumstellung (Bimax) counter-clock
Gerade bei einem schweren Schlaf-Apnoe-Syndrom, dass hauptsächlich durch eine Enge der oberen Atemwege verursacht wird, kann es sinnvoll sein, beide Kiefer nach vorne zu verlagern, auch Mandibulomaxilläres Advancement (MMA) genannt. Dadurch werden die oberen Atemwege geweitet und die nächtliche Atemnot gelindert. Dieses invasive Verfahren hat eine hohe Erfolgsquote. Die Behandlung sollte zusammen mit einem Kieferorthopäden erfolgen.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie unter Schlafapnoe leiden, damit wir mit Ihnen eine sinnvolle Behandlungsplanung besprechen können. Bringen Sie bitte - soweit vorhanden - auch Ihre Schlaflaborbefunde mit!
Reichsstrasse 59
40217 Düsseldorf
Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie
Prof. Dr. Dr. Jörg Handschel und Kollegen
Dermatologie
Dr. Klaus Schulte
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