de  en 
ru
jp
HomePraxenKlinikLeistungsspektrumKomfort & ServiceÜberweiserAktuellesKontakt & Infos
Zahnimplantate
Knochenaufbau für Zahnimplantate
Da sich aufgrund von Zahnverlust der Kieferknochen am Ort der geplanten Implantatsetzung zurückgebildet hat, ist für die Implantatsetzung häufig ein Kieferkammaufbau notwendig. Dieser wird – je nach Situation - einzeitig - zusammen mit der Implantatsetzung oder - zweizeitig, d.h. einige Monate vor der Implantatsetzung vorgenommen. In Abhängigkeit vom Knochenschwund und der gewählten Implantatversorgung kommen hierfür Knochenersatzmaterialien oder Knochentransplantationen zur Anwendung. In Abhängigkeit des Ausmaßes der notwendigen Knochenauflagerung kann auch ein kurzer stationärer Aufenthalt ratsam oder sogar notwendig sein.
Knochenersatzmaterial, Knochentransplantate
Als Knochenersatzmaterialen kommen meist xenogene (chemisch veränderte Produkte tierischen Ursprungs) oder alloplastische (synthetisch hergestellte) Materialien zur Anwendung. Auch körpereigener Knochen eignet sich hervorragend als Knochenaufbau und wird heutzutage immer noch als Goldstandard bezeichnet. Dieser kann in Form von Knochenspänen in einer Knochenfalle während der Operation gesammelt werden oder es wird Knochen im Bereich des Unterkiefers (J-Graft) entnommen und verwendet. Weiterhin eignet sich bei größeren Knochenaufbauten auch das eigene Becken als hervorragende Spenderregion.
Kieferkammaufbau
Beim Kieferkammaufbau (Kieferaugmenation) wird Knochen oder Knochenersatzmaterial auf den abgebauten bzw. resorbierten, noch vorhandenen Kieferkamm aufgelagert. Grundsätzlich kann diese OP-Technik im gesamten Kieferbereich angewendet werden. Soll der Kieferkamm mehr als 3mm in der Höhe oder Breite aufgebaut werden, dann werden körpereigene Knochentransplantate mit Schrauben am ortständigen Kieferknochen fixiert und müssen mehrere Monate einheilen.
Sinuslift
Vor oder im Rahmen der Implantatsetzung im Oberkieferseitenzahnbereich ist häufig eine Sinusliftoperation notwendig. Dabei handelt es sich um ein Anheben des Kieferhöhlenbodens in Verbindung mit einem Knochenaufbau. Dabei wird die Kieferhöhlenschleimhaut (die sog. Schneider`sche Membran), schonend vom Knochen gelöst. Der so entstandene Zwischenraum kann dann mit Knochenersatzmaterial, Eigenknochen oder Gemischen aus beiden gefüllt werden.
Nasenbodenlift
Bei der Nasenbodenliftoperation handelt es sich um einen knochenaufbau im Oberkieferfrontzahnbereich bei stark abgebauten Kieferkamm. Hierdurch kann eine Vergrößerung (Extension) des Implantatlagers in dieser Region erreicht werden.

< vorheriger Behandlungsschritt nächster Behandlungsschritt >

Prof. Dr. Dr. Jörg Handschel | Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, plastische u. ästhetische Operationen
Dr. Klaus Schulte | Facharzt für Dermatologie u. Geschlechtskrankheiten
A-   A+  | Seite drucken | Impressum